Erzieher/in gesucht!

Jetzt bewerben!

Zu unserer Gruppe können auch ein bis zwei Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und (drohender) Behinderung gehören. Wichtig ist dabei, dass unser Waldkindergarten für das jeweilige Kind ein gute Platz ist um sich weiterzuentwickeln. Die ganze Gruppe profitiert dabei, denn die Kinder lernen von und miteinander, wie dieser Erfahrungsbericht einer ehemaligen Familie zeigt.

Bericht von Doreen Artmann

"Unsere Tochter Eleni hat den Waldkindergarten unglaublich gerne besucht, auch wenn viele skeptisch waren, wir haben es für die richtige Entscheidung gehalten. Ein Kind mit Glasknochen auf unwegsamen Gelände... wie oft haben wir das hören müssen aber durch die Unkompliziertheit der Betreuer, die immer sehr individuell auf alles eingingen, war das alles nie ein Problem.

 

Wenn Eleni starke Einschränkungen im Bewegungsablauf hatte, wurde immer drauf eingegangen und im Tagesablauf mit eingebunden, dadurch wurde Eleni auch im Selbstbewusstsein gestärkt, da sie immer mit dabei sein konnte und nicht ausgeschlossen war. Es war so ein Plus für Eleni‘s Körper, da Muskelgruppen aktiviert worden sind, die sonst nicht erreicht werden.

 
Durch eine Individualbegleiterin wurde es Eleni immer ermöglicht mit zu kommen, um sich in der Gruppe einzufinden. Auch die Gruppe hat es gestärkt, da der Umgang mit Krankheiten oder Einschränkungen durch Behinderungen einfach zum Leben dazu gehören und so nicht ausgegrenzt werden.

 
Kinder gehen damit ja sowieso ganz anders um und das Sozialverhalten wurde dadurch gestärkt. Wir würden immer wieder diese Entscheidung treffen und ermutigen alle Eltern dazu, die ein „besonderes“ Kind haben, auch diesen Weg einzuschlagen.

 
Die Natur ist der beste Platz für uns Menschen, groß wie klein, mit und ohne Behinderung!"